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Die Natur- und Umweltkommission (NUK) und der Natur- und Vogelschutzverein (NVM) luden zum Kampagnenstart „Natur findet Stadt“ in Mellingen ein. Das Projekt läuft bereits in ersten Gemeinden im Kanton Aargau. Nach Aarau, Baden und Wohlen beteiligt sich nun auch Mellingen an dieser Kampagne zur naturnahen Gestaltung von privaten Gärten und öffentlichen Flächen. Mit wenig Aufwand kann die Biodiversität im Siedlungsraum erhöht werden. Ob Balkon, Garten oder Firmenareal, jede Fläche kann dazu beitragen.
Beim Presseanlass für die Aktion "Natur findet Stadt" wurden die neu ökologisch aufgewerteten Strassenrabatten an der Turmstrasse vorgestellt. Da an dieser Stelle ein Ersatz der kranken Eschen nötig war, wurde die ganze Situation angeschaut und es konnte mit relativ wenig Aufwand viel für Flora und Fauna herausgeholt werden. Hier die Berichte: Aargauer Zeitung: Natur im Siedlungsraum: So soll das Dorf für alle attraktiver werden Wohler Anzeiger: Über den Gartenhag schielen
In der Stadt Aarau blüht und spriesst es. Dahinter steckt viel Arbeit und Fachwissen. Mit gezielter und umweltgerechter Grünflächenpflege wird die Biodiversität gefördert: Mit fachmännischer Pflege werden alte Bäume erhalten. Mit der Pflanzung von einheimischen Sträuchern und dem Bau von Ast- und Steinhaufen werden wichtige Lebensräume für viele Tierarten neu geschaffen. Auf einem Rundgang entlang von Wildhecken, Krautsäumen und Bäumen erfahren Sie von Max Jaggi, Leiter städtische Grünflächenpflege der Stadt Aarau, an praktischen Beispielen, auf was es ankommt. Wann: Sonntag 13.
Eine neu gepflanzte Wildhecke auf der Zurlindeninsel markiert den Einstieg der Stadt Aarau ins Projekt "Natur findet Stadt". Am Freitag, 23. März erfolgte der offizielle Start mit den Ansprachen von Vizepräsident Werner Schib und Stadträtin Suzanne Marclay-Merz. Zwischen dem Fussweg und dem Zaun hat die städtische Grünflächenpflege unter der Leitung von Max Jaggi (Leiter Grünflächenpflege) die Hecke mit einheimischen, standortgerechten Wildsträuchern gepflanzt: Liguster, Wolliger Schneeball, Hartriegel u.a.
Der Anfang des Projekts "Natur findet Stadt" in Aarau wird am 23. März 2018 um 14 Uhr mit der Einweihung der neu angelegten Hecke auf dem Zurlindenspitz gemacht. Zur Inspiration und als Vorbild wertet die Stadt Aarau den Park auf der Zurlindeninsel mit einer Hecke aus heimischen Sträuchern auf. Diese ist über das ganze Jahr eine Augenweide und bieten auch den Tieren so einiges: Zusammengesetzt aus zahlreichen Straucharten bietet die Hecke mit ihren vielfältigen Blüten und Früchte den Insekten, Vögeln und vielen anderen Nahrung zu verschieden Jahreszeiten an.
Das Projekt "Natur findet Stadt" geht in die nächste Runde. Nach erfolgreicher Durchführung in Baden und Ennetbaden hat der Kanton Aargau das Projekt übernommen und für eine Anwendung in allen Gemeinden des Kantons fit gemacht. Vor kurzem wurden die Gemeinden vom Kanton über die Mitmach-Möglichkeit informiert. Teilnehmende Gemeinden werden vom Naturama Aargau bei der Planung und Durchführung unterstützt. Machen Sie sich als Privatperson beim Gemeinderat für das Projekt stark!
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19. November 2016
Stadtökologie Baden
Unter den zahlreichen Rosskastanien, welche die Römerstrasse säumen, wächst eine lückige Niederhecke aus Schneebeere und Mahonie. Diese zwei Kleinstrauch-Arten zählen zu den invasiven Neophyten. Sie werden darum nicht mehr neu gepflanzt in den öffentlichen Grünflächen von Baden. Für das typische Strassenrandgrün muss also eine Alternative her! Im Winter 2015/16 hat der Werkhof Baden begonnen, den Grünstreifen unter den Bäumen mit anderen, ökologisch weitaus wertvolleren Arten neu zu bepflanzen.
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12. Juli 2016
Stadtökologie Baden
Manche mögens heiss und trocken. Der Schlossberg ist ein ökologischer Hotspot von Baden. Hier ist es sonnig, warm und trocken, ein Extremstandort mit vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten. Seit 1996 wird er als Trockenstandort gepflegt und gefördert. Sein ökologischer Wert besteht im kleinräumigen Mosaik aus offenen Strukturen, Fels und dichten Strauchgürteln. Wie vom Richtplan Natur und Landschaft vorgesehen, wird hier eine weitere Teilfläche aufgewertet. Brombeeren und Sträucher wurden zu Gunsten einer Magerwiese entfernt.
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12. Juli 2016
Stadtökologie Baden
Ein Paradies für Wildbienen Es summt und brummt im Kappelerhof. Der Schellenackerplatz hat sich von einer eintönigen Rasenfläche in ein kunterbuntes Wildbienenparadies verwandelt. Nektarspendende Wildstauden bieten Nahrung für Wildbienen und andere Insekten, Steinblöcke und Totholz geben der Fläche Struktur und bieten Unterschlupf und Nistmöglichkeiten für verschiedene Tiere. Die offenen, sandigen Bodenstellen sind bei bodenbrütenden Wildbienen besonders beliebt und für die Hohlraumbrüter steht ein brandneues Wildbienenhaus zur Verfügung.
Ein neues Haus am Geissberg Zwei fünfte Klassen aus Ennetbaden haben diesen Frühling kräftig angepackt und gemeinsam mit der Stadtökologie Baden ein Wildbienenhaus für den Geissberg ausgestattet. Es wurde fleissig gesägt, gefeilt, gebohrt und geschnitten um den Wildbienen ihr neues Zuhause einzurichten. Hoffentlich sind die Bienen genauso fleissig beim Nisten wie die Schüler beim basteln. Steinreich am Geissberg (Eintrag vom 3. November 2015) Unter diesem Motto entstand während eines Workshops der Umweltwochen 2015 eine Steinlinse an der Weggabelung Rebbergstrasse/Höhenweg in Ennetbaden.

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