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Das zweite Projektjahr von „Natur findet Stadt“ ist in den fünf teilnehmenden Gemeinden gut gelaufen. Viele naturnahe Flächen sind entstanden – in privaten Gärten und auf öffentlichem Grund. Und mit vier neuen Gemeinden verspricht dieses Jahr ein hervorragendes Naturjahr zu werden! Das Projekt «Natur findet Stadt» ist 2019 mit fünf teilnehmenden Gemeinden gestartet. Die Gemeinden Aarau, Mellingen und Wohlen konnten bereits 2018 zahlreiche Garten- und Balkonbesitzerinnen und -besitzer für naturnahe Gartenelemente begeistern. Neu dazu kamen Rothrist und Küttigen.
In aufwendiger und zum Teil schweisstreibender Arbeit, hat ein Vorstandsmitglied des Naturschutzvereins einen wunderschönen und sehr schweren Ahorn-Stamm erstanden, gesägt und mit Löchern für die Eiablage von diversen Insekten versehen. Mit vereinten Kräften wurde dieser Stamm nun als vorläufig letztes Element auf der aufgewerteten Fläche des Naturgartens platziert. Bei der Platzierung musste auch auf die Ausrichtung der Löcher, möglichst gegen Süd-Osten, geachtet werden. Was bei einem so gewichtigen Element gar nicht so einfach war. Mittels Wendehaken gelang schliesslich auch dies.
Nach etlichen trockenen und sehr heissen Tagen blühen im Naturgarten „Miescherheimet“ zahlreiche Wegwarten und – man staune – noch immer etliche Natternkopf-Pflanzen. Morgens kurz nach 7 Uhr kommt der erwartete Lastwagen mit den, ein paar Tagen zuvor, ausgewählten Baumstrünken. Der Standort war schon von Beginn weg klar, und mittels Greifer werden nun beide nacheinander gepackt, fachgerecht ausgeladen und am vorbestimmten Ort platziert. Ein weiteres Element bereichert den Naturgarten. Die dekorativ ausschauenden Baumstrünke haben auch einen ökologischen Wert!
Am Samstag 04.05.2019 hat der Naturschutzverein Rothrist, trotz Regengüssen und eher kühlem Wetter, die geplanten und vorbereiteten Elemente im Naturgarten installieren und fertigstellen können. Ein grosses Insektenhotel und zwei Kleintierbehausungen wurden mit dem geeigneten Material gefüllt und ein riesiger Asthaufen konnte mit Unterstützung einiger Helfer und Helferinnen aufgeschichtet werden. Unter dem Motto „Frühlingserwachen“ führten der Verein Begegnungszentrum, die Bibliothek und der Naturschutzverein diesen Anlass gemeinsam durch.
Am Samstag 23.3.2019 hat der Naturschutzverein Rothrist zusammen mit vielen grossen und kleinen Helferinnen und Helfern den ersten Teil der öffentlichen Fläche, welche ökologisch aufgewertet wird, bepflanzt und erbaut. Auf einer Fläche von 450m2 entstanden mitten im Dorf ein Libellenteich, eine Trockensteinmauer, eine Bienenweide, eine Hecke mit einheimischen Sträuchern und eine einheimische Wildrosenhecke.
Kurz nachdem der Naturschutzverein Rothrist im Frühjahr 2018 einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat gestellt hatte, erklärte sich dieser bereit eine 450m2 grosse Wiese im Dorfzentrum, für diese ökologische Aufwertung zur Verfügung zu stellen. Nachdem Ende Februar der Humusabtrag und das Einbringen von Wandkies bereits abgeschlossen sind, findet am 23. März der offizielle Startanlass im Zusammenhang mit einem gemeinsamen Anstossen aufs Projekt und einem Arbeitseinsatz für jedermann/-frau statt.
Am 4. Mai 2019 ab 9.00 Uhr sind Interessierte herzlich willkommen beim Befüllen eines grossen Wildbienenhauses und dem Pflanzen einer Bienenweide, dem Platzieren von Asthaufen und Auffüllen von Steinkörben im „Naturgarten Miescherheimet“. Gleichzeitig findet vor Ort die Veranstaltung „Frühlingserwachen“ statt. Mittels Quizfragen, blumigen Sämereien in kleinen Töpfen und bunten, fliegenden Ballonen bieten Ihnen Begegnungszentrum, Bibliothek und Naturschutzverein, einen abwechslungsreichen und interessanten Vormittag, der seinen Abschluss beim Wurstbraten auf dem Spielplatz Drachenäscht findet.