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Apéro und Aufwertungen privater Gärten -Tschümperlin

Gartenapéro bei den Tschümperlins am 09. April

 

Trotz des kalten Wetters war der Apéro mit gut gelaunten Gästen ein voller Erfolg. Urs und Corinna Tschümperlin gaben den interessierten Gästen Auskunft über den Bau der Trockenmauer, des Kleintierhotels und des Lesesteinhaufens. Dank diesen Strukturelementen fühlen sich Reptilien, Amphibien und Insekten im Garten der Tschümperlins jetzt noch wohler als zuvor.

Die Gärtnerin Brigitte Balz informierte die Besucher und Besucherinnnen über die Vielfalt einheimischer Stauden, die nektarliebenden Insekten ein reiches Buffet bieten. Die Projektleiterin, Barbara Finkenbrink von der Stadtökologie Baden war ebenfalls anwesend. Sie freute sich besonders über das grosse Engagement der Tschümperlins und über die neugeschaffenen Lebensräume für einheimische Tiere und Pflanzen.

 

Was haben Schildkröten mit Trockenmauern, Kleintierhotels und Steinhaufen zu tun?

Antwort: Im Garten von Corinna und Urs Tschümperlin sind sie nun Nachbarn.

Im Garten von Corinna und Urs Tschümperlin, direkt neben dem Schildkrötengehege, waren Bildschleichen, Eidechsen und Kröten schon immer zu Hause. Damit sie sich dort noch wohler fühlen und bessere Rückzugsmöglichkeiten vorfinden, hat Familie Tschümperlin den Tieren nun, im Rahmen des Projekts Natur findet Stadt, 3 neue Strukturelemente gebaut.
Mit einer neu entstandenen Trockenmauer, die das Schildkrötengehege zu einer Seite begrenzt sowie mit einem Kleintierhotel und einem Steinhaufen finden Eidechsen, Bildschleichen und Co. seit dem Sommer 2015 nun alles, was ihr Herz begehrt.

Bei der Ausführung der einzelnen Elemente sind Corinna und Urs Tschümperlin mit grosse Sorgfalt vorgegangen:

Die Steinblöcke der Trockenmauer wurden so gelegt und ausgerichtet, dass grössere und kleine Hohlräume entstehen, welche Reptilien und Amphibien als Unterschlupf und Winterquartier nutzen können. Eine Bepflanzung aus mit Bohnenkraut, Thymian, Majoran und Melisse thront auf der Mauerkrone und dient einerseits als Nektarbuffett für Bienen und andererseits als Kräuterfundus für die Familien-Küche.

Auch beim Anlegen des Steinhaufens im Gehege wurde darauf geachtet, dass Hohlräume und damit Versteck-/ Ruhemöglichkeiten für Reptilien und Amphibien entstehen. Diese Sorgfalt hat sich bereits ausgezahlt, denn der Steinhaufen wird inzwischen von Kröten bewohnt.

Das Kleintierhotel wurde in mehreren Schritten aufgebaut. Stämme aus Kirschholz, Buchen- und Föhrenholz wurden angebohrt und in Kombination mit Backsteinen und Bambus angeordnet. Ein mit Thymian und Bohnenkraut bepflanztes Dach schützt das Kleintierhotel und seine Hotel-Gäste während der Schlechtwetter-Perioden (auch über Winter) vor Nässe.

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