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Apéros und Aufwertungen in zwei privaten Gärten - Quartier Innenstadt

21 Nov 16
Stadtökologie Baden

Natur findet Stadt verbindet!

Die Gärten von Petra Gerster und Ute Spiekermann liegen direkt nebeneinander - da kann Natur findet Stadt schon mal eine ansteckende Wirkung haben.

Beide Projektteilnehmerinnen haben sich gegenseitig motiviert und inspiriert. Auch wenn beim Apéro Ende September nicht mehr alles in voller Blütenpracht stand – die wunderbaren Wildstaudenenrabatten, die in beiden Gärten 2015 angelegt wurden, werden über den Winter den Gärten Struktur geben und im kommenden Frühling zu einem neuen Farben- und Nektar-Meer für Mensch und Insekt erblühen. Und verblüht heisst ja nicht, dass eine Staude nicht mehr schön aussieht, wie der Hirschheil im Beet der Familie Spiekermann beweist. Er ist auch im Herbst noch ein erstklassiges Foto-Motiv. In wenigen Wochen wird er zur wahren Augenweide werden, wenn sich der Raureif in vielen weissen Nadeln über die Dolde legt und sie zu einem kleinen Kunstwerk werden lässt.

In den beiden Gärten wurden nicht nur Wildstaudenbeete für Bienen und Schmetterlinge angelegt. In sonniger und geschützter Lage finden Wildbienen bei Petra Gerster ein hervorragendes Wildbienenhause, Totholz in der Hecke und weitere Wildstauden hinterm Schopf. Der Efeu wurde als wichtige Bienenweide und Nahrungsquelle für Vögel bewusst belassen. Bei Ute Spiekermann sind weitere Aufwertungen in Form einer Schmetterlingswiese und eines Wildbienenhauses geplant.

Der gemeinsame Garten-Apéro war ein wahres Gartenfest!

 

 

Eintrag vom 03. August 2015

Hirschheil in der Rabatte - muss man den Jäger rufen?

Die Antwort lautet: Nein! Hirschheil, Haarstrang und Heidenelke sind nur einige der neuen einheimischen Blumen im Garten von Familie Spiekermann-Janett. Nach einer ausführlichen Gartenberatung ist eine Rabatte mit Schmetterlingspflanzen entstanden. Bienen, Hummeln und Falter haben die neue Oase entdeckt und tummeln sich seither im Garten. Und während der anhaltenden Hitzeperiode im Juli, als alles andere zu welken begann, blühten die robusten Pflänzchen munter weiter. Tägliches Giessen sei absolut nicht nötig und der Pflegeaufwand daher äusserst gering, teilte uns Frau Spiekermann begeistert mit.

Das Fazit: Mehr Zeit zum Beobachten und Geniessen!

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