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Apéro und Aufwertungen in privaten Gärten - Ennetbaden

13 Dez 16
Stadtökologie Baden

Ohne Fleiss kein Preis!

Ute und Heinz Peter Lacheta haben ihren Garten den Bienen gewidmet und ihre naturnahen Aufwertungen im Rahmen des Projekts Natur findet Stadt auf die Ansprüche dieser fleissigen Insekten ausgerichtet.

So wurde der japanische Ahorn gegen eine Kornelkirsche und damit gegen ein früh blühendes, wichtiges Bienengehölz ersetzt.  Das Spektrum der Wildstauden in den bestehenden Gartenrabatten sowie im Bereich am Weiher und rund um Wurzelstöcke im Unterholz wurde gezielt mit Arten wie Flockenblume, Glockenblume, Blutweiderich, Geissbart, Hügel-Windröschen oder Wald-Ziest ergänzt, um Bienen und Schmetterlingen ein reichhaltiges Nektarangebot zu bieten.

Drei wunderschöne Wurzelstöcke dienen als Strukturelement und bieten Amphibien und Kleinsäugern einen Unterschlupf sowie den Wildbienen Nistmöglichkeiten im Totholz. Da in den Wurzelstöcken Sandbereiche absichtlich belassen wurden, ergeben sich neben dem Totholz weitere Nistmöglichkeiten für Wildbienenarten wie Seidenbiene, Sandbiene oder Furchenbiene,  die gerne Sandflächen nutzen.

Dass sich so viel Fürsorge für die fleissigen Insekten lohnt, konnten die Gäste beim Garten-Apéro nicht nur an der grossen Menge an Äpfeln erkennen, die in den Bäumen hingen, sondern in Form eines herrlichen, selbstgebackenen Apfelstrudels kosten.

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