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Obstgarten in Baden

Vielfalt statt Langeweile

Schaffen Sie naturnahe Flächen für einheimische Tiere und Pflanzen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon!

Solche Naturoasen tun auch uns Menschen gut. Sie haben eine kühlende und regulierende Wirkung auf die lokale Umgebung und erhellen unser Gemüt.

Setzen Sie eine ökologische Aufwertung um! Jede Fläche zählt auch kleine Flächen tragen zum grossen Ganzen bei. Schon mit einfachen Massnahmen können sie eine Gartenecke, einen Balkonkasten oder eine Grünfläche naturnah gestalten und so Menschen und Tieren Freude bereiten.

Vielfalt statt Langeweile.

Aktive Gemeinden

Verschiedene Gemeinden des Kantons Aargau unterstützen ihre Bevölkerung aktiv durch das Projekt NATUR FINDET STADT bei der massgeschneiderten Planung und Umsetzung von naturnahen Aufwertungen und Gestaltungen.


Binding Preis für Biodiversität 2021

NATUR FINDET STADT gewinnt als herausragendes Projekt für Biodiversität im Siedlungsraum den Binding Preis für Biodiversität 2021. Das Projekt hat innert Kürze grosse Wirkung entfalten. Bereits 20 Gemeinden und über 250 Private gestalteten ihre Flächen für mehr Natur und Lebensqualität um. Lassen auch Sie sich inspirieren und teilen Sie Ihre Naturerlebnisse und Begeisterung mit Freunden und Nachbaren.

Mit dem Siedlungswachstum und der zunehmenden Verdichtung wird es immer wichtiger, die noch vorhandenen Freiräume ökologisch hochwertig zu gestalten und sie als Trittsteine zwischen den Lebensräumen zu erhalten. Denn im urbanen Raum kann ein beachtlicher Teil unserer Artenvielfalt erhalten und gefördert werden.

Das Projekt NATUR FINDET STADT beinhaltet die Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum auf zwei Ebenen: Einerseits auf öffentlichen Grünflächen, andererseits in privaten Gärten. Möglichst viele Menschen sollen dabei unterstützt werden, mit einfachen Mitteln die Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung zu fördern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für die Menschen zu erhöhen. Lanciert wurde das Projekt in Baden und wird dank der Finanzierung durch den Kanton Aargau, dem Naturama Aargau, dem Jurapark Aargau und den teilnehmenden Gemeinden seit 2018 im ganzen Kanton umgesetzt. Die übergeordnete Projektleitung liegt beim Naturama Aargau und Jurapark Aargau. In den Gemeinden übernehmen Umweltfachleute der Verwaltung, Naturschutzkommissionen sowie Natur- und Vogelschutzvereine tragende Rollen vor Ort. Die Umsetzung und der Unterhalt werden von erfahrenen Naturgärtnerinnen und Naturgärtnern sowie der Werkhofgruppe übernommen.

Die Gemeinde startet das Projekt mit der Aufwertung mindestens einer grossen oder mehreren kleinen öffentlichen Flächen. So wird beispielsweise die Teerfläche vor dem Gemeindehaus entsiegelt, mit Bäumen und schattigen Sitzgelegenheiten bestückt, am Rand mit einem duftenden Blumenstreifen belebt und eine einheimische Hecke als Sichtschutz gepflanzt. Die neu gestaltete Fläche mit ihren verschiedenen Elementen wird der Bevölkerung an einem Festanlass präsentiert und kundige Fachleute geben Auskunft zu lebendigen Kleinstrukturen im Siedlungsraum. Dies ist zugleich auch der Start für die von der Gemeinde finanzierten Naturgartenberatungen für Privatpersonen.

Um die Umsetzung im Garten zu unterstützen und standortgerechte Massnahmen umzusetzen, wird interessierten Privatpersonen eine einstündige Naturgartenberatung durch eine Fachperson angeboten. Nach erfolgreicher Umsetzung einer Aufwertungsmassnahme darf ein Gartenapéro durchgeführt werden. Damit möchte NATUR FINDET STADT bewirken, dass begeisterte Privatpersonen ihre Erfahrungen mit Freunden und Nachbaren teilen und mit ihrer Begeisterung anstecken. Wer möchte, erhält zudem noch eine Auszeichnung in Form einer Tafel.

Nebst der Naturgartenberatung erhalten aktive Privatpersonen dank einem Rahmenprogramm der Gemeinde noch mehr Informationen zu Naturgärten. Die Ideen zur Informationsvermittlung können dabei sehr vielfältig sein. Beispielsweise bietet ein Setzlingsmarkt nicht nur eine Plattform für Pflanzen an, sondern gibt auch Gelegenheit, sich zu treffen und auszutauschen. Oder es werden Gartenführungen angeboten, wo allerhand Fragen gestellt werden dürfen. Damit dieses Angebot in den aktiven Gemeinden möglich wird, werden meist Natur- und Vogelschutzvereine mit den Kommissionen aktiv. Auch Naturgärtner und Naturgärtnerinnen, Bibliothekare und Bibliothekarinnen, Schulleitende, Landwirte und Landwirtinnen und andere können einen wertvollen Beitrag leisten (z. B. Sensekurse, Lesewochen, etc.).


Wasser als Anziehungspunkt.
Begegnungsort mit Naturvielfalt.
Lebensqualität für alle.
Blütenvielfalt als Strassenbegleitung.
Obstbäume statt Autos.