Sie sind hier

News

Schöne Dinge für Schmetterlinge! "Natur findet Stadt" konnte im August 2015 den ersten Apéro im Garten von Pia und Wim Horstink feiern. Nachbarn und Freunde erfuhren, wie schweisstreibend das Setzen von Trockenmauern sein kann – auch von kleinen. Die schönen Kalkstein-Mauern umfassen zwei staudenreiche Trockenbeete, die nicht nur Schmetterlingen, sondern auch Wildbienen und anderen Insekten ein hervorragendes Futter- und Nektarangebot bieten. Der Schwalbenschwanz jedenfalls ist von dem kleinen Paradies, das Pia und Wim Horstink angelegt haben, sehr angetan.
Dieser Hang hat es in sich: Davon konnten sich die zahlreichen Gäste der Limmatau-Genossenschaft beim Garten-Apéro Ende August überzeugen. Seit Mitte des Sommers ist in der Gartenanlage der Limmatau-Genossenschaft eine wunderschöne Trockenmauer anzutreffen. Oberhalb wird sie gekrönt von einem Wildstaudenbeet mit schmetterlingsfreundlichen Pflanzen. Diesen Herbst (2015) werden verschiedene Krokusse, Wildnarzissen, Blaustern und andere früh im Jahr blühende Nektarspender gepflanzt.
Publishing Date: 
15. August 2015
Stadtökologie Baden

Im September 2015 finden die diesjährigen Umweltwochen statt, die auch ganz unter dem Motto Natur findet statt stehen werden.
Während den Umweltwochen öffnen naturnahe Gärten ihre Tore. Der Werkhof lässt sich über die Schulter blicken bei der naturnahen Grünflächenpflege. Auf Exkursionen zeigt sich die Stadtnatur von ihrer schönsten Seite. Aktives schaufeln, sägen, pflanzen und bohren zu gunsten von Igel, Eidechse, Meise und Wildbiene. Das Detailprogramm können Sie bei der Stadtökologie Baden einsehen oder Sie lesen direkt im Flyer nach. Ende August wird das Detailprogramm zudem an alle Badener und Ennetbadener Haushalte verschickt.

Publishing Date: 
12. August 2015
Stadtökologie Baden
Eine Aktion während der Umweltwochen (28.8. - 20.9.2015): Spriessendes Grün statt Betonwüste - dem Asphalt geht es an den Kragen! Gibt es auf Ihrem Grundstück unnötige Asphalt-Beläge? Möchten Sie diese Flächen entsiegeln und naturnah gestalten? Schicken Sie uns Ihre Idee (kurzer Beschrieb, Foto, Skizze, Einverständnis des Eigentümers) und gewinnen Sie eine professionelle Belags-Entfernung inklusive Abtransport durch die Baufirma Mäder AG - damit Ihr Boden wieder durchatmen kann. Je naturnäher, umso grösser Ihre Gewinnchance!
Publishing Date: 
15. Juli 2015
Stadtökologie Baden
Reptilien finden im Garten bei der Kapelle ein neues Zuhause im Ast- und Steinhaufen! Zauneidechsen und Blindschleichen sind gern gesehene Gäste in unseren Gärten - fressen sie doch Spinnen, Würmer, Insekten und die Blindschleiche sogar kleine Nacktschnecken. Die besonnten und ungestörten Rückzugsmöglichkeiten, die beide Tiere benötigen, um sich auch im Siedlungsraum wohl zu fühlen, haben Maja und Johannes Siedler ihnen in ihrem Garten nun mit Ast- und Steinhaufen geschaffen. In das neue Kleintierrefugium hat sich die Blindschleiche bereits eingenistet.
Was der Wind alles herbeiträgt: Erste Ruderalpflanzen haben sich an der Bushaltestelle Haberacher angesiedelt. Pionierpflanzen sind als lichtbedürftige Arten auf offene Böden ohne schattenwerfende Konkurrenten angewiesen. Sie verbreiten sich häufig mit dem Wind über weite Strecken und ihre Samen sind dann als kleine Flugapparate gestaltet. Ein bekanntes Beispiel ist der Samenstand der "Pusteblume" (Löwenzahn). In Rütihof hat der Wind dafür gesorgt, dass Disteln und andere Korbblüter den Weg zur Buswendeschleife an der Haltestelle Haberacher finden.
Ein Feuerwerk der anderen Art findet sich auf der 1. Augustwiese! Über zwei Monate sind seit Ansaat einer Wildblumeninsel auf der 1. Augustwiese vergangen. Jetzt zeigen sich endlich erste Blüten: Gelbe Reseda, Klatsch-Mohn und Vogel-Knöterich verköstigen Hummeln, Weisslinge und andere Bestäuber. Momentan gleicht die noch lückig bewachsene Blumeninsel einer Ruderalfläche. Sie wird maximal zweimal pro Jahr gemäht, damit die Flora genügend Zeit hat zu versamen.
Ein frischer Birnbaum thront über dem neuen Blütenmeer am Ziegelhau! Seit Ende April leistet ein junger Birnbaum Pyrus 'Augustinerbirne' einem älteren Exemplar beim Ziegelhau Gesellschaft. Letzteres steht laut Bau- und Nutzungsordnung (BNO) als Einzelbaum unter Schutz. Hochstamm-Obstbäume sind wertvolle Lebensräume für Baumhöhlen bewohnende Vogelarten wie Wendehals, Wiedehopf und Gartenrotschwanz. Die Funktion als Habitat kann der Baum jedoch erst ab einem gewissen Alter wahrnehmen (wenn er genügend gross für die Beherbergung einer Baumhöhle ist).

Seiten