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Das Projekt «Natur findet Stadt» wir in Mellingen im dritten Jahr weitergeführt. Die Gemeinde und der Natur- und Vogelschutzverein laden die Garten- und Balkonbesitzenden im Mellingen auch 2020 ein, sich am Projekt zu beteiligen. Indem auch auf privaten Flächen naturnahe Ecken entstehen, finden Igel und Co mehr Lebensraum. Die Teilnehmenden profitieren von einer einstünden Beratung. Mit einem Zeitungsartikel im Reussboten, Plakaten und Infomails wird das Projekt beworben. Zeitungsartikel Reussbote
Am Samstag, 28. März, von 10 – 14 Uhr, startet Obersiggenthal das Projekt «Natur findet Stadt». Aus der Rasenfläche zwischen Gemeindesaal und Landstrasse soll eine Blumenwiese entstehen. Dazu werden streifenförmig Wildblumen eingesät. Nach und nach sollen sie die ganze Fläche erobern. In der Nähe des Trottoirs wird ein Staudenbeet gepflanzt, das von Beginn an Blüten garantiert. Verschiedene Wildsträucher bieten Vögeln und Insekten Nahrung. Ein Steinhaufen und ein Wurzelstock bieten Unterschlupf für Kleinlebewesen.
Honigbienen sind wohl die bekanntesten einheimischen Blütenbestäuber. Sie würden diese Aufgabe aber niemals erledigen können, wenn nicht ein Heer unterschiedlichster Wildbienen helfen würde. Ihre Häufigkeit und Vielfalt hat in den letzten Jahrzehnten durch den Verlust von Nahrungs- und Nistressourcen dramatisch abgenommen. Claudia Ebling aus Villnachern, Fachfrau für naturnahen Gartenbau, berichtet in ihrem Referat in Wort und Bild über Wildbienen. Sie gibt dabei einen Überblick über die Einteilung aufgrund ihrer Nest-Orte.
Die Nacht braucht Dunkelheit! Mittwoch, 25. September 2019, 19 – 21 Uhr Künstliche Beleuchtung macht die Nacht in den meisten Orten der Schweiz immer mehr zum Tag. Was sind die Konsequenzen für unsere Umwelt? Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen von „Lichtverschmutzung“ auf Natur und Umwelt und intelligente Lösungen zu Strassen- und Fassadenbeleuchtung durch eine abendliche Exkursion in einem Stadtquartier von Aarau mit einem professionellen Lichtplaner von dark-sky sowie Vertreterinnen der Stadt Aarau und des Kantons Aargau.
Am 5. September 2019 führte Franz Weber, Naturgärtner, rund 30 interessierte Naturfreunde durch verschiedene Gärten im Schachen- und Scheibenschachenquartier. Der Bau von traditionellen Trockensteinmauer ist die Spezialität und Leidenschaft des Naturgärtners aus Bünzen. An einigen von ihm realisierten Beispielen in den besuchten Gärten veranschaulichte er den Teilnehmenden, worauf es beim Bau ankommt. Weiter erläuterte er die Wichtigkeit, einheimische Sträucher und Stauden im Garten zu pflanzen, was auch einen Naturgarten ausmacht.
Mit gezielter Grünflächenpflege die Biodiversität fördern: Alte Bäume, artenreiche Wiesen, einheimische Sträucher sowie Ast- und Steinhaufen sind wichtige Lebensräume für viele Tierarten. Auf einem Stadtrundgang im Telli-Quartier zeigt Ihnen Max Jaggi, worauf es ankommt. Zeit: 19. September, 18:00 -ca. 20:00 Treffpunkt: Vorplatz vor dem Eingang West der Berufsschule Aarau Organisation: Stadtgrün, Sektion Werkhof, Stadt Aarau
Am 5. September führt Sie Franz Weber, Naturgärtner, durch liebevoll und vielfältig gestaltete Gärten. Begrünte Balkon und Hinterhöfe wirken als "grüne Lunge" in der Stadt. GartenbesitzerInnen zeigen ihr lebendiges Zuhause. Mit etwas Glück sehen wir auch einige der kleinen Bewohner, die in naturnahen Gärten Einzug halten. Zeit: 5. September, 18:00 -ca. 19:30 Treffpunkt: Haldentor, Aarau Kontakt: Umweltfachstelle Aarau, umweltfachstelle@aarau.ch, 062 836 02 05
Abendspaziergang im Quartier rechts der Reuss Mellinger Gartenpracht für Mensch und Umwelt Wie können Bedingungen im Garten und auf dem Balkon geschaffen werden, dass sich sowohl Bewohnerinnen und Besucher wie auch unsere heimischen Pflanzen und Tiere daran erfreuen? Der kürzlich durchgeführte Abendrundgang der Natur- und Vogelschutzvereine Mellingen und Tägerig suchte darauf Antworten aus der Praxis. Über 40 Personen machten sich in Gruppen auf einen Rundgang mit vier attraktiven Gärten zum Staunen.
Die Familie Häuptli engagiert sich schon seit Jahren für einen möglichst naturnahen Garten und sind laufend daran diesen zu verbessern. Den nicht mehr genutzten Rasen haben sie über Jahre zu einer schönen Blumenwiese mit vielen Margeriten aufwachsen lassen und ein naturnaher Teich bringt schon lange viel Leben in die Umgebung rund um das Haus. Nach der offerierten Gartenberatung haben sie sich entschlossen, den Igel und die Wildbienen vermehrt zu unterstützen. Dazu ergänzten sie die Blumenwiese mit «Wildbienen-Ziegeln».
Staunende Blicke und lobende Worte waren der Lohn für die 14 Aarauer Gartenbesitzer/-innen, die sich am ersten Tag der offenen Gartentür in Aarau hinter den Gartenzaun schauen liessen. Als Auftakt zum Aktionstag liessen sich rund 30 interessierte Teilnehmer/-innen unter der fachkundigen Leitung von Naturgärtner Michael Vonlanthen durch zwei Gärten und das Landolfgut führen. Viele spannende Fragen der Teilnehmenden rund ums Thema Garten wurden beantwortet.

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