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Das Projekt «Natur findet Stadt» wir in Mellingen im dritten Jahr weitergeführt. Die Gemeinde und der Natur- und Vogelschutzverein laden die Garten- und Balkonbesitzenden im Mellingen auch 2020 ein, sich am Projekt zu beteiligen. Indem auch auf privaten Flächen naturnahe Ecken entstehen, finden Igel und Co mehr Lebensraum. Die Teilnehmenden profitieren von einer einstünden Beratung. Mit einem Zeitungsartikel im Reussboten, Plakaten und Infomails wird das Projekt beworben. Zeitungsartikel Reussbote
Am Samstag, 28. März, von 10 – 14 Uhr, startet Obersiggenthal das Projekt «Natur findet Stadt». Aus der Rasenfläche zwischen Gemeindesaal und Landstrasse soll eine Blumenwiese entstehen. Dazu werden streifenförmig Wildblumen eingesät. Nach und nach sollen sie die ganze Fläche erobern. In der Nähe des Trottoirs wird ein Staudenbeet gepflanzt, das von Beginn an Blüten garantiert. Verschiedene Wildsträucher bieten Vögeln und Insekten Nahrung. Ein Steinhaufen und ein Wurzelstock bieten Unterschlupf für Kleinlebewesen.
Honigbienen sind wohl die bekanntesten einheimischen Blütenbestäuber. Sie würden diese Aufgabe aber niemals erledigen können, wenn nicht ein Heer unterschiedlichster Wildbienen helfen würde. Ihre Häufigkeit und Vielfalt hat in den letzten Jahrzehnten durch den Verlust von Nahrungs- und Nistressourcen dramatisch abgenommen. Claudia Ebling aus Villnachern, Fachfrau für naturnahen Gartenbau, berichtet in ihrem Referat in Wort und Bild über Wildbienen. Sie gibt dabei einen Überblick über die Einteilung aufgrund ihrer Nest-Orte.
Das zweite Projektjahr von „Natur findet Stadt“ ist in den fünf teilnehmenden Gemeinden gut gelaufen. Viele naturnahe Flächen sind entstanden – in privaten Gärten und auf öffentlichem Grund. Und mit vier neuen Gemeinden verspricht dieses Jahr ein hervorragendes Naturjahr zu werden! Das Projekt «Natur findet Stadt» ist 2019 mit fünf teilnehmenden Gemeinden gestartet. Die Gemeinden Aarau, Mellingen und Wohlen konnten bereits 2018 zahlreiche Garten- und Balkonbesitzerinnen und -besitzer für naturnahe Gartenelemente begeistern. Neu dazu kamen Rothrist und Küttigen.
Der Jurapark Aargau spannt mit naturnahen Gartenfachleute aus der Region zusammen. Das Netz von Fachleuten ist am Enstehen. Zusammen mit ihnen schafft der Jurapark Aargau vielfältige Garten(t)räume zum Wohlfühlen – für Natur und Mensch. Zum Artikel in der Jurapark-Zytig. Natur im Siedlungsraum - Jurapark Aargau
In aufwendiger und zum Teil schweisstreibender Arbeit, hat ein Vorstandsmitglied des Naturschutzvereins einen wunderschönen und sehr schweren Ahorn-Stamm erstanden, gesägt und mit Löchern für die Eiablage von diversen Insekten versehen. Mit vereinten Kräften wurde dieser Stamm nun als vorläufig letztes Element auf der aufgewerteten Fläche des Naturgartens platziert. Bei der Platzierung musste auch auf die Ausrichtung der Löcher, möglichst gegen Süd-Osten, geachtet werden. Was bei einem so gewichtigen Element gar nicht so einfach war. Mittels Wendehaken gelang schliesslich auch dies.
Die Nacht braucht Dunkelheit! Mittwoch, 25. September 2019, 19 – 21 Uhr Künstliche Beleuchtung macht die Nacht in den meisten Orten der Schweiz immer mehr zum Tag. Was sind die Konsequenzen für unsere Umwelt? Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen von „Lichtverschmutzung“ auf Natur und Umwelt und intelligente Lösungen zu Strassen- und Fassadenbeleuchtung durch eine abendliche Exkursion in einem Stadtquartier von Aarau mit einem professionellen Lichtplaner von dark-sky sowie Vertreterinnen der Stadt Aarau und des Kantons Aargau.
Am 5. September 2019 führte Franz Weber, Naturgärtner, rund 30 interessierte Naturfreunde durch verschiedene Gärten im Schachen- und Scheibenschachenquartier. Der Bau von traditionellen Trockensteinmauer ist die Spezialität und Leidenschaft des Naturgärtners aus Bünzen. An einigen von ihm realisierten Beispielen in den besuchten Gärten veranschaulichte er den Teilnehmenden, worauf es beim Bau ankommt. Weiter erläuterte er die Wichtigkeit, einheimische Sträucher und Stauden im Garten zu pflanzen, was auch einen Naturgarten ausmacht.
Mit gezielter Grünflächenpflege die Biodiversität fördern: Alte Bäume, artenreiche Wiesen, einheimische Sträucher sowie Ast- und Steinhaufen sind wichtige Lebensräume für viele Tierarten. Auf einem Stadtrundgang im Telli-Quartier zeigt Ihnen Max Jaggi, worauf es ankommt. Zeit: 19. September, 18:00 -ca. 20:00 Treffpunkt: Vorplatz vor dem Eingang West der Berufsschule Aarau Organisation: Stadtgrün, Sektion Werkhof, Stadt Aarau

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